Neu im Universitätsverlag: Wohin mit der sozialistischen Persönlichkeit? - Transformatives Lehren und Lernen von Geographielehrkräften in Ostdeutschland

Potsdamer Geographische Praxis 16
Geographielehrbücher aus der DDR
Foto : Maik Wienecke

Das Schulfach Geographie war in der DDR eines der Fächer, das sehr stark mit politischen Themen im Sinne des Marxismus-Leninismus bestückt war. Ein anderer Aspekt sind die sozialistischen Erziehungsziele, die in der Schulbildung der DDR hoch im Kurs standen. Im Fokus stand diesbezüglich die Erziehung der Kinder zu sozialistischen Persönlichkeiten. Die Arbeit versucht einen klaren Blick auf diesen Umstand zu werfen, um zu erfahren, was da von den Lehrkräften gefordert wurde und wie es in der Schule umzusetzen war.

Durch den Fall der Mauer war natürlich auch eine Umstrukturierung des Bildungssystems im Osten unausweichlich. Hier will die Arbeit Einblicke geben, wie die Geographielehrkräfte diese Transformation mitgetragen und umgesetzt haben. Welche Wesenszüge aus der Sozialisierung in der DDR haben sich bei der Gestaltung des Unterrichtes und dessen Ausrichtung auf die neuen Erziehungsziele erhalten?

Hierzu wurden Geographielehrkräfte befragt, die sowohl in der DDR als auch im geeinten Deutschland unterrichtet haben. Die Fragen bezogen sich in erster Linie auf die Art und Weise des Unterrichtens vor, während und nach der Wende und der daraus entstandenen Systemtransformation.

Wohin mit der sozialistischen Persönlichkeit? - Transformatives Lehren und Lernen von Geographielehrkräften in Ostdeutschland | Potsdamer Geographische Praxis 16
Maik Wienecke

Universitätsverlag Potsdam | 254 Seiten | Erscheinungsjahr 2021

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Veröffentlicht

Online-Redaktion

UB