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David Kohan Jewish Music Archive


Der Musikforscher und Cantor David Kohan (1920-1995) arbeitete unter anderem als freier Journalist für Presse und Radio in Berlin. Seit 1945 baute er seine Musiksammlung auf, die schließlich 325 Tonbänder umfasste. Darin enthalten sind jiddische Lieder und Vorträge, jüdische Melodien, Klezmer-Musik, Gebetsgesänge, hebräische und sephardische Lieder.

1995 kauften der Berliner Senat und die Universität Bamberg die Sammlung. Mit Unterstützung von Prof. Karl E. Grözinger begann an der Universität Potsdam die wissenschaftliche Erforschung und die Digitalisierung der Sammlung, die von der Volkswagen Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung sowie der Thyssen Stiftung mit Fördermitteln in Höhe von 750.000 Euro unterstützt wurde.

Die Tonbänder mit mehr als 600 Stunden Musik (das entspricht mehr als 12.000 Tracks) wurden digitalisiert und im David Kohan's Jewish Music Archive Wiki eingestellt. Letzteres wurde an der UB Potsdam entwickelt, um eine kooperative, inhaltliche Erschließung der Materialien durch die wissenschaftliche Gemeinschaft zu ermöglichen. Zahlreiche Tracks konnten bereits katalogisiert werden.