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Neuerscheinung im Universitätsverlag: Neoliberalisierung des Urbanen : Ein (gewollt) blinder Fleck im stadtgeographischen Unterricht?

Bastian Schulz

Die neoliberale Wende durchzieht seit den 1990er Jahren alle wesentlichen Bereiche der deutschen Gesellschaft, angefangen bei der Unternehmensführung über Fragen der kommunalen Selbstverwaltung sowie staatlicher Daseinsfürsorge bis hin zur schulischen Bildung. Insbesondere (gesellschafts-)kritische Wissenschaftler/innen beanstanden die hegemoniale Stellung neoliberaler Argumentationen. Ihre Kritik: Die neoliberale Logik wird aufgrund ihres „Common Sense“-Charakters zu einer alternativlosen Wahrheit stilisiert.

Ziel des Buches ist es, in kritischer Haltung die (Un-)Sichtbarkeit neoliberaler Argumentationen in ausgewählten Schulbüchern sowie den Rahmenlehrplänen Geographie des Landes Brandenburg zu analysieren sowie das Ergebnis im Kontext einer historischen Rekonstruktion des Unterrichtsfaches zu deuten. Thematisch begrenzt sich die Analyse dabei auf stadtgeographische Fragestellungen. Letztlich wird der Versuch unternommen, ausgehend von einer politischen bildenden Geographie, einen unterrichtspraktischen Zugang zur Neoliberalisierung des Urbanen aufzuzeigen. 

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Neoliberalisierung des Urbanen : Ein (gewollt) blinder Fleck im stadtgeographischen Unterricht? / Bastian Schulz. – Potsdam: Universitätsverlag Potsdam, 2017. – 165 S. : Ill., graph. Darst.(Potsdamer Geographische Praxis ; 13) Zugl.: Universität Potsdam, Masterarbeit, 2014

ISSN (print) 2194-1599
ISSN (online) 2194-1602
ISBN 978-3-86956-403-6

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Veröffentlicht

05. Dez 2017